WeltWeitWissen2011 - Samstag, 23. September 2017
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Eine Welt = Deine Welt

Bildungsprojekt des arche noVa e.V.

Ob GegnerIn, KritikerIn oder BefürworterIn – die Globalisierung ist heute Realität. Wir wollen lernen sie zu verstehen und zu gestalten. Das Ziel unserer Bildungsarbeit ist es, vor dem Hintergrund der Nord-Süd-Beziehungen junge Menschen mit Themen des Globalen Lernens vertraut zu machen. Nach dem Motto "global denken - lokal handeln" erarbeiten sie konkrete Handlungsmöglichkeiten und engagieren sich für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung.

Angebote:
  • Projekttage
  • ganztägige Planspiele
  • Fortbildungen zu unseren Bildungsmodulen
  • Referent/-innen zu entwicklungspolitischen Themen
Inhalte:
  • Wasser: virtuelles Wasser – Menschenrecht Wasser – Wasserverteilung und Wasserkonflikte
  • Globalisierung: Handelsbeziehungen  – Produktionsbedingungen – Migration
  • Humanitäre Hilfe: Nothilfe – Entwicklungszusammenarbeit  - Spenden
  • Ernährung: Hunger - Nahrungsmittelherstellung – Fair Trade
  • Soziales Miteinander: Diskriminierung – Menschenrechte – Zivilcourage
Zielgruppen:
  • Schüler/-innen
  • Berufschüler/-innen
  • Jugendgruppen
  • Lehrer/-innen und Multiplikator/-innen
Konditionen:
  • überall in Sachsen, Berlin und Brandenburg durchführbar
  • interaktiv, lehrplankompatibel, fächerübergreifend, altersangepasst
  • kostengünstig durch geringe Teilnahmegebühren

Weitere Informationen zur Organisation finden Sie auf ihrer Homepage.

einfach liewen

Projekt der Caritas Luxembourg

Da stimmt etwas nicht, etwas wird sich verändern, etwas muss sich verändern! Dieses diffuse Gefühl kennen fast alle. EINFACH LIEWEN setzt genau dort an. EINFACH LIEWEN im Sinne von „jetzt, spontan, endlich anfangen, einfach los legen…“ steht als Einladung das Leben zu genießen und es nachhaltiger, zukunftsfähiger zu gestalten, indem wir vereinfachen, ändern, Überflüssiges abstreifen, einfacher leben.

Globalisierte Produkte und Dienstleistungen führen langfristig zur Verknappung natürlicher Ressourcen und zu ungerechter Verteilung von Reichtum. Die vermeintlichen Lösungsansätze greifen bisher zu kurz, denn sie setzen auf Wachstum und Effizienz (für alle), anstatt auf Werte wie Solidarität, Achtsamkeit und Bescheidenheit. Auch werden in ökonomischen Prozessen Faktoren wie Rohstoffe, Umwelt, Energie und soziale Aspekte wie Freiheit, Partizipation und Bildungsgrad nicht angemessen berücksichtigt.

EINFACH LIEWEN fördert die Bereitschaft zu Veränderungen und zeigt Handlungspisten auf. Neben der reinen Informationsvermittlung ist Hauptziel die gesellschaftlichen Akteure in den Prozess aktiv einzubinden. So diskutierten z.B. Schüler mit unserem Partner in Bangladesch Fragen zu den Arbeitsbedingungen der Textilarbeiter und andere werden internationale Produktionsketten dokumentieren. EINFACH LIEWEN begleitete außerdem ein paar Luxemburger bei dem Versuch, ein einfacheres und nachhaltigeres Leben zu führen. Veränderungen im Sinne der Nachhaltigkeit und der Solidarität müssen sowohl auf politischer als auch auf individueller Ebene erfolgen.

Jede Entscheidung, die wir treffen, jedes Produkt, das wir kaufen, jede Dienstleistung, die wir beanspruchen bestimmt das Leben von Menschen und Kulturen anderswo auf der Welt entscheidend mit. Eine erfolgreiche, aktive Teilnahme der Bevölkerungen im Norden am weltweiten Kampf gegen Armut und ungerechte Verteilung der Reichtümer geht über Sozialarbeit und solidarische Projekte hinaus. Sie muss durch einen angemessenen Lebensstil ergänzt werden, der ein Leben in Würde aller Menschen auf diesem Planeten zulässt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von der Caritas Luxembourg.

Fokuscafé Lateinamerika

Projekt des Informationsbüros Nicaragu
Kurzbeschreibung Fokuscafé Lateinamerika

Das Fokuscafé Lateinamerika ist ein Bildungsprogramm, das jungen Menschen die Möglichkeit bietet, spielerisch Lateinamerika mit seiner Geschichte, Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichen Situation kennenzulernen. Grundsätzlich eignet es sich für alle Gruppen von Jugendlichen ab 16 Jahren unabhängig von Vorwissen und Kompetenzen.

Mit dem Ziel, ein Programm zu erarbeiten, mit dem es Spaß macht, die Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika zu erkunden, richtete das Informationsbüro Nicaragua im Frühjahr 2010 ein Methoden-Labor ein. Der Entwicklungsprozess dauerte ein Jahr. Themen und Übungen wurden gemeinsam mit Jugendgruppen und Schulklassen erprobt, gefeedbackt und verbessert und schließlich in einer Werkmappe für Lehrer_innen und Tätige in der Jugendbildungsarbeit veröffentlicht.

Das Fokuscafé Lateinamerika umfasst 16 Themenbausteine, vielfältige interaktive und partizipative Methoden und weit über 20 Stunden Programm. Die Teilnehmenden erkunden konkrete Themen, bei denen sie selbst im Mittelpunkt des Geschehens stehen. So werden sie z.B. mit einem Rollenspiel in die Situation von Migrant_innen auf ihrem Weg in die USA versetzt; mit einem Zeitstrahl können sie den Verlauf der Ereignisse von Eroberung und Kolonialzeit nachvollziehen; oder sie versuchen in einem Planspiel, ein mittelamerikanisches Land vor den Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu bewahren.

Weitere Informationen zum Projekt finden sie auf der Homepage.

Globales Lernen an lokalen Lernorten in Botanischen Gärten

Projekt der Universität Osnabrück, Abteilung Biologiedidaktik

Drei Universitäten und drei Botanische Gärten sowie Partner aus der Bildungspraxis und der Verband Botanischer Gärten e.V. kooperieren …

… um das Globale Lernen in Botanischen Gärten zu fördern.

Dafür…
  • evaluieren und erweitern wir bestehende Bildungsprogramme
  • erarbeiten wir neue Bildungskonzepte
  • entwickeln wir Handreichungen und Bildungsmaterialien
  • informieren und vernetzen wir Akteure.
Im Fokus haben wir…
  • Biodiversität als Schlüsselthema
  • Bildung für Nachhaltige Entwicklung als Leitbild.

Interessierte in Botanischen Gärten oder anderen Bildungseinrichtungen sind herzlich eingeladen im Projekt mitzuwirken!

Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Global Heroes – Heldinnen und Helden aus Afrika Ein ethnologisches Unterrichtsprojekt

Unterrichtsprojekt des Checkpoints Afrika e.V.

19 Schülerinnen und Schüler des Kunstgrundkurses der Jahrgangsstufe 11 des Geschwister Scholl Gymnasiums Münster widmeten sich in einem ethnologischen Unterrichtsprojekt den "Global Heroes – Heldinnen und Helden aus Afrika", weil der oft als "verkannter Kontinent" bezeichnete Erdteil auch im Unterricht selten auftaucht.

Mit viel Engagement und Kreativität haben die Schüler in Teamarbeit Bild- und Textporträts von sieben afrikanischen Persönlichkeiten erstellt, die sich in herausragender Weise für ein besseres Leben, für Völkerverständigung und eine gerechtere Welt einsetzen oder eingesetzt haben. Einige von ihnen besitzen über ihre Landesgrenze hinaus Kult-Status, bei uns, in ihrem Nachbarkontinent Europa sind sie eher nicht bekannt: Wangari Maathai (Kenia), Thomas Sankara (Burkina Faso), Ellen Johnson Sirleaf (Liberia), Lucky Dube (Südafrika), Oumou Sangaré (Mali), Ousmane Sembène (Senegal) und Ama Ata Aidoo (Ghana).

Zu den „Global Heroes – Heldinnen und Helden aus Afrika“ hat der Checkpoint Afrika e. V. Unterrichtsmaterial, eine Ausstellung und einen Radiobeitrag erstellt, der auf: www.muenster.org/checkpointafrika abrufbar ist.

Das Projekt wurde in Kooperation mit der Volkshochschule Münster, gefördert durch dvv international und mit finanzieller Unterstützung des BMZ durchgeführt. Kontakt: Verein/M. Samson

Halbzeitvegetarier

Ein Projekt, das im Rahmen des ASA-Programmes entwickelt wurde

Das Projekt basiert auf einer einfachen Idee: Statt Dogmen oder Verzicht zu predigen, stärken wir die offene Auseinandersetzung mit dem Thema nachhaltiger Ernährung. Als partizipative Kampagne mit verschieden Bildungsangeboten geschieht dies auf unkonventionelle Art und Weise. Unter dem Motto „Zwei halbe Vegetarier sind auch ein Ganzer!“ rufen wir dazu auf, sich in Paaren zusammen zu schließen und gemeinsam den Fleisch- bzw. Fischkonsum zu halbieren.

Konkret bedeutet dies, dass sich die TeilnehmerInnen nach einer Phase der Bewusstwerdung über das eigene Essverhalten auf ein wöchentliches Höchstmaß einigen, welches im Idealfall fünfzig Prozent unter ihrem bisherigen Fleisch- und Fischverzehr liegt. Gemeinsam realisieren sie dann ihr Vorhaben und tauschen sich dabei über Erfolge, Erfahrungen und Schwierigkeiten aus.

Halbzeitvegetarier trägt so zur Bewusstseinsbildung des Einzelnen über die Bedingungen und Auswirkungen von Fleisch- und Fischproduktion bei und unterstützt zugleich Menschen bei der Vernetzung mit Gleichgesinnten und der allmählichen Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten.

Auf der Website http://www.halbzeitvegetarier.de/ befinden sich eine detaillierte Projektbeschreibung, relevante Informationen zu Thema, Unterstützungsangebote sowie ein Blog, der Denkanstöße liefert und die Entwicklung der Kampagne dokumentiert.