WeltWeitWissen2011 - Samstag, 23. September 2017
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Die Idee des Kongresses

Der bundesweite Bildungskongress »WELTWEITWISSEN 2011 – Grenzen überschreiten« versteht sich als Beitrag zur UN-Dekade „Bildung für Nachhaltige Entwicklung 2005-2014“ und möchte die Weiterentwicklung des Globalen Lernens (GL) als Bestandteil einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) fördern. Er zielt darauf, durch bildungspolitische Begleitung sowie einen vielfältigen Erfahrungsaustausch, BNE/GL in der Bildungslandschaft der Bundesrepublik stärker zu verankern.

Der Kongress

  • bietet Informationen über aktuelle globale Entwicklungen,
  • thematisiert gesellschaftliche und (bildungs-)politische Konsequenzen hieraus,
  • identifiziert damit verbundene pädagogische Herausforderungen und Chancen,
  • zeigt eine Auswahl gelungener Bildungsprojekte in diesem Bereich und
  • stellt ein Austauschforum für relevante und interessierte Akteure dar.

Im Fokus des Kongresses stehen globale Entwicklungen, insbesondere in den Bereichen Ernährung und Klima, sowie deren pädagogische Bearbeitung auf allen erdenklichen Ebenen des formellen und informellen Bildungssektors. Handlungsleitend sind dabei die Fragen:

  • Wie kommen wir einer nachhaltigen Entwicklung näher?
  • Wie kommen wir vom Wissen zum Handeln?
  • Mit welchen Aktivitäten und Handlungsansätzen erreichen wir die Menschen – von der Wiege bis zur Bahre?

Von großer Bedeutung für den formellen Bildungssektor ist dabei der im Juni 2007 verabschiedete „Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung“, als gemeinsames Projekt der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) – sowie dessen Weiterentwicklung.

Die Darstellung und die Diskussion von Anliegen, Herausforderungen und Chancen des Orientierungsrahmens durch Politik, Wissenschaft, staatliche und nichtstaatliche Bildungsträger stehen gleichberechtigt neben der praxisbezogenen Debatte zu seiner Umsetzung mit unterschiedlichen Zielgruppen. Damit führt der Kongress die Tradition der Bildungskongresse von 2007 in Dresden und 2009 in Potsdam fort, legt aber gleichzeitig auch großen Wert auf partizipative Prozesse im außerschulischen Sektor.