Katahrina Weltecke

 

UN World Food Programme

 

 

 

 

 

Eine Welt ohne Hunger? Globale Herausforderungen am Beispiel Welternährung

Im Kampf gegen den Hunger ist nichts mehr, wie es einmal war. Eine neue Ära hat begonnen: Der Menschheit droht das Essen auszugehen. Das hat dramatische Folgen – und birgt riesige Chancen.

Millionen Menschen sind zusätzlich zu Hungernden geworden, nachdem die Welternährungskrise 2008 ausgebrochen ist. Weltweit gehen rund 1 Milliarde Menschen abends hungrig schlafen, so viele wie nie zuvor. Und noch nie brauchten so viele Menschen unsere Hilfe in höchster Not.

Die gute Nachricht ist: Drei von vier Hungernden leben auf dem Land. Sie sind Kleinbauern, Viehzüchter, Landarbeiter. Sie haben Jahrzehnte lang gelitten, weil in einer langen Ära der Nahrungsmittelüberschüsse die Landwirtschaft weltweit vernachlässigt wurde. Doch diese Ära der Überschüsse ist vorbei. Weil es immer mehr Menschen auf der Erde gibt, weil immer mehr Fleisch gegessen wird, weil immer mehr Ernten zu Tierfutter oder Biotreibstoffen werden. Schon im Jahr 2030 müssen wir weltweit 50% mehr Nahrungsmittel produzieren als 2010, damit alle Menschen satt werden können.

Das bedeutet auch: Die Landwirtschaft wird boomen. Davon können die Ärmsten der Armen profitieren. Doch dafür brauchen sie Hilfe. Erst zum Überleben. Dann für ein eigenständiges Leben. Das ist das Ziel des UN World Food Programme (WFP).

 
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